Judo

Here you can find some videos, old newspaper articles, results and some old posts about my former professional Judo career.

Swiss Champion 2015: Tele1

Swiss Champion 2014: Tele1


Compilation:

Bronce Medal Fight World Cup Sofia / Bulgaria 2014:

 

Old Newspaper Articles:

ZZ Sept. 15

ZZ Jan.15

ZZ Nov.14

Insider Okt.14

ZZ Sept. 14

LZ/ZZ Sept. 14

AZ Feb.14

ZBSM20.11.13

ZZ Aug.13

ZZ April 13

ZZSM20.11.12

AZOS10.5.12

ZBWM11

ZZEM11

ZZWarschau1.3.11

ZZVisé01.02.2011

BerichtZZSEM10

BerichtZB10

BerichtZZSEM09

BerichtZZUniversiade09

BerichtZZSEM07

 

Results:

2016:

Schweizer Mannschaftsmeister (Swiss Team Champion)

2015:

1. Rang Europacup Uster

Schweizer Meister (Swiss Champion)

2014:

3. Rang Weltcup Sofia

Schweizer Meister

Schweizer Mannschaftsmeister

2013:

5. Rang FISU Universiade Kazan

2. Rang Weltcup Tallinn

3. Rang Europacup London

3. Rang Europacup Swiss Judo Open Genf

3. Rang Europacup Belgian Judo Open Visé

Schweizer Meister

Schweizer Mannschaftsmeister

2012:

1. Rang Schweizermeisterschaft Brugg

1. Rang Schweizer Mannschaftsmeisterschaft Murten

3. Rang Europacup Swiss Judo Open Genf

7. Rang Weltcup Oberwart, AUT

2011:

2. Rang Europacup Swiss Judo Open Genf

3. Rang Weltcup San Salvador, ESA

5. Rang Weltcup Almaty, KAZ

5. Rang Europacup Visé

7. Rang Weltcup Taschkent, UZB

7. Rang Weltcup Warschau

2010:

1. Rang Schweizermeisterschaft Chiasso

1. Rang Schweizermeisterschaft Mannschaft mit Brugg

3. Rang internationales Turnier Besançon

2009:

1. Rang Schweizermeisterschaft Mannschaft

2. Rang Schweizermeisterschaft Wettingen

2. Rang Europacup Sarajevo

5. Rang Europacup Swiss Judo Open Baar

7. Rang Europacup British Open London

9. Rang Studentenolympiade (Universiade) Belgrad

2008:

1. Rang Schweizermeisterschaft Mannschaft

2. Rang Schweizermeisterschaft Magglingen

3. Rang internationales Turnier Siofok (Hun)

5. Rang Europacup Athen

Qualifikation zur U23 EM

2007:

1. Rang Schweizermeisterschaft Sursee

1. Rang Schweizermeisterschaft Mannschaft

5. Rang Europacup Swiss Judo Open Luzern

Qualifikation zur U23 EM

2006:

1. Rang internationales Turnier Gossau

2. Rang internationales Turnier Santander (Esp)

2. Rang Schweizermeisterschaft Genf

5. Rang Europacup Swedish Open Boras

9. Rang Weltcup Rotterdam

9. Rang Europacup Celje (Slo)

2005:

1. Rang Schweizermeisterschaft Sursee

1. Rang Schweizermeisterschaft Junioren Sursee

 

 

Old Posts (in German):

End of my Judo Career:

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Wie aus den Medien und privat bereits bekannt geworden, bin ich im Frühling/Sommer 2015 offiziell vom Judo-Spitzensport zurückgetreten. Das Swiss Judo Open 2015 im März in Uster war mein letztes internationales Turnier. Mit einer Goldmedaille konnte ich die internationale Wettkampfbühne glücklich “verlassen”. Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung war die mangelnde Motivation, weiterhin alles dem Leistungssport unterzuordnen. Das innere Feuer fürs Judo reichte nicht mehr aus, um dem Trainingsaufwand und dem Ziel Olympia 2016 in Rio nachzukommen.

In der Folge fokussierte ich mich im Frühjahr 2015 voll und ganz auf meine Masterarbeit, welche ich Mai abgegeben habe. Im Juli diesen Jahres schloss ich nach 9 Jahren Studium neben meiner aktiven Judokarriere meinen Master in Banking & Finance an der Universität in Zürich ab. Seit August arbeite ich nun im 100% Pensum für den liechtensteinischen Vermögensverwalter International Capital Management AG, wo ich im Bereich des Asset- und Fondsmanagements tätig bin.

Michael Iten

Auch wenn mein Fokus nun auf der beruflichen Karriere liegt bleibe ich dem Judosport treu und trainiere weiterhin nach Möglichkeit 1-2 Mal in der Woche am Nationalen Leistungszentrum in Brugg. Auch auf der Wettkampfmatte wird man mich von Zeit zu Zeit antreffen, in erster Linie mit dem Judo Team Brugg in der Nationalliga A sowie dem JSV Speyer in der zweiten deutschen Bundesliga.

Es bleibt mir ein herzliches Dankeschön an alle Supporter auf meinem Weg als Judoka, an Familie und Freunde die jederzeit an mich geglaubt haben, an Sponsoren und Gönner sowie an alle stillen Unterstützer!

Einen Zeitungsartikel zum “Karrierewechsel” von der Neuen Zuger Zeitung ist unter folgendem Link zu finden: ZZ_2015_09_29.

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Gold European Cup Switzerland 2015

Am 7. März 2015 konnte ich am Swiss Judo Open vor heimischem Publikum mein erstes Europacup-Gold feiern.

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Podium au Swiss Judo Open 2015

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde das Swiss Judo Open als offizieller Europacup der Europäischen Judo Union (EJU) durchgeführt. Entsprechend breit war das Teilnehmerfeld, welches nebst diversen europäischen Nationalmannschaften aus einer japanischen Delegation mit den besten Kämpfern der Kansai-Region bestand. Insbesondere für das Publikum waren die japanischen Gäste ein Augenschmaus, brillierten diese doch mit traditionellem Judo und dominierten zum grössten Teil das Kampfgeschehen.

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Nach Siegen gegen Petka (HUN), Ghiringhelli (ITA) und Smith (GER) stand ich im Halbfinale dem Japaner Nakahara gegenüber. Mit zwei spektakulären Würfen konnte ich den starken Gegner vorzeitig besiegen und zog ins Finale ein.

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Dort traf ich mit Funami auf den zweiten Japaner in meiner Gewichtsklasse. Das Finale war über die gesamte Kampfzeit ein Kampf auf Augenhöhe. Ich konnte meinem Gegner aufgrund meinem aktiven Judo eine Strafe anhängen, die mir nach Ablauf der Zeit den Sieg gebracht hätte. Doch dazu konnte ich den Japaner bei einem seiner Angriffe auskontern und selbst auf die Seite werfen. Nach Ablauf der Kampfzeit gewann ich dank einer mittleren Wertung mein ersten Europa-Cup Gold, was mich auf den 13. Platz der Europa-Rangliste katapultierte. Der Sieg war umso schöner, da sich das heimische Publikum ausgelassen mit mir freute.

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Die Resultate und Kampfergebnisse sind unter folgendem Link abrufbar: Swiss Judo Open 2015

Medienberichte gibt es hier: Neue Zuger Zeitung, 10. März 2015 / Zuger Bieter 1. April 2015

Eine vollumfängliche Foto-Galerie von Paco Lozano gibt es via Facebook unter folgendem Link: Michael Iten SJO 2015

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Fotos: Robert Danis und Paco Lozano

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5fth Place Universiade Kazan / RUS 2013

Mit einem Diplom für die Schweizer Delegation bin ich vergangenen Sonntag von der Universiade in Kazan zurück in die Schweiz gekommen. Die Freude über die sensationellen Kämpfe ist mittlerweile grösser, als der Frust über die verpasste Medaille.

Ich wurde einem sehr starken Pool zugelost, waren doch 3 Gegner mit dabei, gegen die ich bereits verloren hatte.

In der ersten Begegnung traf ich auf den zweifachen Europameister aus Georgien, Paata Merebashvili. Ich wusste, wie mein Gegner kämpft und habe seinen mühsamen Kampfstil in der Vorbereitungsphase weiterhin analysiert. Genau diese Analyse setzte ich dann auch auf der Matte um. Auch nach einer Waza-Ari Führung hielt ich mein Konzept bei und gewann den Kampf schliesslich noch vorzeitig mit einer zweiten Kontertechnik, die ebenfalls mit Waza-Ari belohnt wurde.

Motiviert durch diesen Sieg traf ich im Achtelfinale auf den Sieger des diesjährigen Europacups in Celje, den Franzosen Raymond. Der Kampf dauerte rund 40 Sekunden. Mit einer perfekten Hüfftechnik (Harai-Goshi) legte ich meinen Gegner flach auf den Rücken.

Im Viertelfinale wartete mit dem Mongolen Dashdavaa ein sehr harter Brocken. Schliesslich ist dieser im Moment die Nummer 3 der Weltrangliste. Doch mit meinem “Spielwitz” und meiner Konzentration über die ganze Kampfzeit konnte ich auch diese “Überraschung” schaffen. Zu Beginn des Kampfes hängte ich meinem Gegner eine Passivitätsstrafe an. Kurz darauf konnte ich eine erste kleine Wertung einfahren. Der Mongole drehte auf und suchte immer wieder den Kontakt. Ich hielt ihn wenn immer möglich auf Distanz und falls er doch an meinen Körper kam, war es meine Agilität, die mich immer wieder auf dem Bauch landen liess. Ein tiefer rechter Seoi-Nage im perfekten Moment brachte mir mit einem Waza-Ari eine noch komfortablere Führung. Dashdavaa drehte nochmals mehr auf und wartete zeitweise regelrecht auf einen Fehler meinerseits. Dazu liess ich mich allerdings nicht provozieren und liess den Mongolen arbeiten. Hingegen war es am Schluss ich, der einen Angriff des Mongolen ins Leere laufen liess und perfekt auf den Rücken konterte. Universiaden-Judocoach Schaffter und ich freuten sich gleichermassen über den Sieg über die Weltranglisten-Nummer 3 und den Halbfinaleinzug.

Im Halbfinale selbst stand ich dem Japaner Kido gegenüber. Ich zeigte einen starken Kampf, dominierte meinen Gegner weitgehends im Bodenkampf und brachte ihn mehrmals ins Schwanken. Doch ein schneller Konterangriff des Japaners wurde mir zum Verhängnis. Den Rückstand dieser Yuko-Wertung konnte ich über die restliche Kampfzeit nicht mehr aufholen und musste mich vom späteren Turniersieger, welcher im Finale immerhin auch noch den Olympiasieger von London bezwang, geschlagen geben.

Im Kampf um Bronze freute ich mich auf eine Revanche gegen den Tschechen Petrikov, gegen den ich schon an der diesjährigen EM verloren hatte. Ich spürte, dass ich ihn heute besiegen würde. Doch stellten sich die Schiedsrichter auf seine Seite. Obschon ich es war, der den Kampf immer wieder suchte, aktiv war und gefährliche Angriffe startete, war auch ich derjenige, der eine Passivitätsstrafe erhielt. Niemand konnte sich diese Strafe erklären, nicht einmal mein Gegner selbst. Doch als nach Ablauf der Zeit immer noch unentschieden war, ich aber eine Strafe hatte, ging die bronzene Auszeichnung an meinen Gegner. Eine bittere und ungerechtfertigte Niederlage.

Nichtsdesto trotz war diese Universiade mit zwei 9. Rängen für Emilie Amaron und Dominik Sommer sowie meinem Diplom sehr erfolgreich für die Judokas. Mein fünfter Platz ist nach den Bronzemedaillen von Max Heinzer (Fechten) und dem Tennis-Doppel Eichenberger-Sabino das beste Resultat für die Schweizer Delegation.

Mit diesen wichtigen Siegen und viel Selbstvertrauen in der Tasche geht es nun an die Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro Ende August!

Many thanks for all Photos to Raphael Furrer

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